Sublab O.M.P.
Es ist 23:15 Uhr. Ein wirklich langer Tag geht zu Ende.
Viel geschafft habe ich heute. Ich war im Sublab und habe O.M.P. – den „Open Music Pool“ endlich von den groebsten Unreinheiten befreit und um alle Funktionalitaeten bereichert, die mir fuers Erste wichtig erschienen. Dank Anton gibt es auch noch eine wirklich schicke Oberflaeche dafuer – auch wenn er natuerlich damit unzufrieden ist und an etwas noch huebscheren, noch funktionalerem, noch effektvollerem, noch tollerem arbeitet… wie er eben so ist.
Nun sollte ich mal mit dem eigentlichen Ding anfangen… was und wofuer ist OMP? Ganz einfach gesagt, die Software, die dem Computer Trieste seine Bestimmung ermoeglichen soll: Musik fuer das Sublab machen – von alles verteilt erreichbar und vorallem bereicherbar. Trieste selbst hat natuerlich auch eine ordentliche Musiksammlung. Eine Zusammenstellung freier Musik aus verschiedensten Genres. Die Musik haben wir von jamendo heruntergeladen. Das ist okay. Dort darf man das. Um den Server „sauber“ zu halten, also frei von kommerzieller Musik (die rein rechtlich auch garnicht auf Trieste sein darf), gibt es noch einen weiteren Clou: Jeder kann seine Musik direkt von seinem Laptop aus ueber Trieste abspielen. Dazu verwenden wir das Protokoll DAAP. ITunes- und Rhythmbox-Nutzern duerfte bereits die Moeglichkeit aufgefallen sein, ihre Musik bei anderen Nutzern abszupielen, bzw die Musik anderer Nutzer bei sich zu hoeren. Genau diese Technik ermoeglicht auch dem O.M.P. das Abspielen von Musik fremder Computer, ohne sie bei sich erst speichern zu muessen.
Um den Open Music Pool zu realisieren, verwende ich XMMS2 als Musikserver und meinen selbstgeschaffenen Fork von xmms2-web, einer in der Entwicklung befindlichen XMMS2 Web-Oberflaeche von Jan Pobrislo (aka ccx). Nach drei Tagen recht intensiver Arbeit, konnte ich die Oberflaeche von vielen Problemen befreien und um einige allgemeine Funktionen, sowie die gewuenschte Netzwerk-Funktionalitaet zum Einbinden mitgebrachter Musik erweitern.
Sonntag werden wir und sicher in der Gruppe noch einmal auf Fehlersuche begeben. Wenn dann alles vernuenftig hergerichtet ist, werde ich auch der Allgemeinheit O.M.P. zur Verfuegung stellen. So ganz offenherzig und ohne was dafuer zu wollen (außer natuerlich Anerkennung, Autogrammanfragen und der Erhebung in den Olymp). Das macht man naemlich so bei uns.
Nun, nach inzwischen ungefaehr 31 Stunden, sollte ich dem Ende dieses wirklich produktiven Tages entgegensehen.


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